Die alte Kunst der Geomantie

Gepostet am Nov 30, -0001

 


von Leszek Matela

Geoman­tie ist die uralte Kunst des Lebens und Bauens in der Harmo­nie mit den Natur­kräften. Sie konzen­trierte sich vor allem auf posi­tive Ener­gien der Umwelt. Geoman­tie war überall bekannt und besaß unter­schie­dli­che Formen in verschie­de­nen Kultur­kre­isen. Im alten China z.B. hieß sie Feng Shui, in Indien Vastu Vidya auf Mada­ga­skar Vintana und Yattara in Birma. Fast jede Erdge­gend besitzt eigene geoman­ti­sche Tradi­tion, die von den vorge­schich­tli­chen Zeiten stammt. Alle Arten der Geoman­tie haben geime­in­same Merk­male. Zu den wich­tig­sten gehört Ausnut­zung der posi­ti­ven, stim­mu­lie­ren­den Ener­gie der Umwelt zu Gunsten der Menschen. Ich versu­che seit 1984 die alte Kunst der Geoman­tie zu erfor­schern. Ich habe meine eigene Unter­su­chung­sme­thode der geoman­ti­schen Ener­gien entwic­kelt. Sie beruht auf die radi­ästhe­ti­schen Meßtech­ni­ken und über­sin­n­li­che Erfor­schung des Ortes im medi­ta­ti­ven Zustand. Beide Unter­su­chung­stech­ni­ken ergän­zen sich ausge­ze­ich­net und ermögli­chen Erfor­schung der subti­len Energien.

Altägyp­ti­sche Geoman­tie oder Geoman­tie der Atlanten

Mit den älte­sten Formen der Geoman­tie haben wir in Ägyp­ten zu tun Geoman­tie umfaßt Auswir­kung der Formen und Symbole auf die Umge­bung. Die Erbauer der ägyp­ti­schen Pyra­mi­den konn­ten wohl diese Art der Ener­gie gut ausnutzen.

piramida_geomantie

Die ortho­do­xen Ägyp­to­lo­gen behaup­ten, die Pyra­mi­den in Gizeh wurden von den Köni­gen Cheops, Cheph­ren und Myke­ri­nos gebaut. Die Hypo­these, daß die genan­n­ten Könige die Pyra­mi­den nur restau­riert haben, paßt gar nicht zu der von ihnen fest­ge­leg­ten Chro­no­lo­gie. Es gibt immer mehr Bewe­ise, daß sowohl Pyra­mi­den als auch Sphinx, schon in der Vorge­schichte existiert haben. Die Ägyp­to­lo­gen aber lehnen alles ab, was zu ihrer bishe­ri­gen Konzep­tion nicht paßt. Robert Bauval versucht in seinen Büchern zu bewe­isen, daß die ersten Bauten in Gizeh bere­its im Jahre ca.10.500 vor Chri­sti von einer hochen­twic­kel­ten Zivi­li­sa­tion (wahr­sche­in­lich Atlan­ten) gebaut werden sollen. Sphinx sollte nach dieser Hypo­these noch älter sein. Auch Hell­se­her, wie z.B. Ameri­ka­ner Edgar Cayce oder Polin Elisa­beth Poll-Sokolowski, bestäti­gen diese Hypo­these. Was sagen die radi­ästhe­ti­schen Messun­gen, die ich 1997 in Ägyp­ten durch­füh­ren konnte? Dank meines Besu­ches in Gizeh wurde es mir klar, daß die Auswir­kung der Großen Pyra­mide (auch Cheops Pyra­mide genannt) nicht in ihrer heuti­gen äuße­ren Form liegt. Die bekan­nte Pyra­mide unter­sche­idet sich heuzu­tage vom ursprün­gli­chen Origi­nal, so daß wir von Beibe­hal­tung der alten Ausmes­sun­gen nicht spre­chen können. Es fehlt die Spitze und die Wand­be­kle­idung. So viel hat sich verän­dert, trotz­dem strahlt die Große Pyra­mide immer wieder eine starke Ener­gie. Ich habe mit den radi­ästhe­ti­schen Metho­den über den trep­pen­för­mi­gen Stein­blocks, aus denen die Pyra­mide gebaut wurde, unsicht­bare Wände entdeckt. Ich habe es astrale Pyra­mide genannt. Die Strah­lung der astra­len Pyra­mide reicht nach meinen Messun­gen bis zu 52,5 cm über die Kanten der Stein­blocks. Es sieht so aus, als ob die Große Pyra­mide dank der unsicht­ba­ren Strah­lungs­schich­ten stän­dig die ursprün­gli­che Plat­ten­be­kle­idung und die fehlende Spitze hätte. Das ist nach mir der Grund dafür, daß die Große Pyra­mide immer wieder ihre Auswir­kung besitzt. Das Pyra­mi­den­kom­plex mit Spinx in Gizeh ist nach mir der wich­tig­ste Ort der Kraft der Welt, eine wahre Erdcha­kra. Die Strah­lungs­stärke in der König­skam­mer der Großen Pyra­mide reicht bis zu 170.000 Bovis Einhe­iten, d.h über 26 mal stär­ker als das Biofeld des gesun­den Menschen. An den einzel­nen Aussen­se­iten der Pyra­mide beträgt die Strah­lung entspre­chend : 50.000 Bovis Einhe­iten (BE) von der westli­chen und östli­chen Seite, 100.000 BE von der nordli­chen Seite und 75.000 von der südli­chen Seite. Die Strah­lungs­stärke an der Pyra­mi­den­spitze reicht bis zu 140.000, ähnlich wie in der unte­rir­di­schen Kammer, die sich 30 m unter der Pyra­mide befin­det. Die Strah­lungs­stärke von 2 übri­gen Pyra­mi­den ist nicht so hoch und beträgt im Inne­ren der Chephren-Pyramide 70.000 BE und der Mykerinos-Pyramide 42.000 BE. Von den nördli­chen Seiten der beiden Pyra­mi­den, die am stärk­sten von allen Seiten strah­len, erre­icht die Emis­sion entspre­chend : 42.000 BE (Cheph­ren –Pyra­mide) und 32.000 BE (Mykerinos-Pyramide).

Es wurde auch von dem Verfas­ser unter­sucht, in welchem Frequ­en­zen­be­re­ich des Lich­tes die von der Großen Pyra­mide emitier­ten Strah­lun­gen liegen. Von den nördli­chen Seite gehen die Strah­lun­gen im Frequ­en­zen­be­re­ich der weißen und grünen Farbe aus, von der östli­chen der roten Farbe, von der südli­chen der weißen und der blauen Farbe, von der westli­chen der weißen und der gelben Farbe. In der König­skam­mer gibt es starke weiße Strah­lung, dage­gen an der Pyra­mi­den­spitze die sog. Minus-grüne Strah­lung, die sehr durch­drin­glich und vernich­tend ist.
Es ist mir auch zu ersten Mal gelun­gen, den Verlauf der Strah­lung­sli­nien (Ley Lines) zu bestim­men. Ich habe während der Unter­su­chun­gen in Gizeh am Voll­mond in Septem­ber 1997, daß aus der Großen Pyrame 10 riesige Ener­gie­ströme ausge­hen. Unter ihren Einfluß befin­den sich viele Reli­gion– und Zivi­li­sa­tion­zen­tren der Welt. Ich unter­suchte zuerst die Ley Lines mit den radi­ästhe­ti­schen Metho­den direkt in Gizeh. Ich bestim­mte genau die Winkel, unter welche die Ley Linien von der Großen Pyra­mide ausge­hen. Dann mit Hilfe der geodäti­schen Metho­den und der Tele­ra­di­ästhe­sie konnte ich ihren Verlauf anre­ißen. Ich habe zusät­zlich Linie 2 im Gelände nachge­prüft, weil ich in der Nähe wohne, wo sie läuft. In der Zukunft plane ich auch andere Ley Lines der Großen Pyra­mide nachzu­prüfen. Uner­war­tet, aber wohl nicht zufäl­lig, verbin­den die Strah­lung­sli­nien Gizeh mit verschie­de­nen wich­ti­gen Kraftor­ten in der ganzen Welt.

Die erste Ley Line, die ich griechisch-druidische Linie nenne, verläuft von Iona (Insel auf Inne­ren Hebri­den, Nord­schot­tland — ehem. Kult­zen­trum der Druiden und Chri­sten ), über Karls­ruhe (Deutsch­land), Mete­ora (Felsen­klöster im Grie­chen­land), Eleu­sis (bekan­nte altgrie­chi­sche Myste­rien­stätte), weiter durch die Große Pyra­mide in Gizeh dann über Mekka (die wich­tig­ste isla­mi­sche heilige Stätte).

Die zweite Ley Line nenne ich bantuanisch-slawische Linie. Die Linie läuft vom Norden gese­hen über Birka (Vikin­gen­zen­trum bei Stoc­kholm in Schwe­den), Rapa (größte Grab­py­ra­mide Polens), über Kraftorte der ortho­do­xen Kirche Polens (Grabarka, Jableczna) und Rumäniens (Mona­strica Voro­net und 2 andere Klöstern in Karpa­ten), neoli­thi­sche Bauten Bulga­riens (Madara und Bolgar­ska Poljana), alter­tüm­li­che Städte in der Türkei (Xanthos und Hiera­po­lis) bis nach Gizeh.

Pyramide in Rapa

Pyra­mide in Rapa

Dieselbe Linie verläuft von der Großen Pyra­mide nach Süden über u.a. Karnak und Luxor (bedeu­tende altägyp­ti­sche Tempe­lan­la­gen), Merowe (Kult­zen­trum in Sudan) und weiter über Kere­ny­aga (der heilige Berg der Bantu-Stammes in Kenien) bis nach Kult­plät­zen in Mada­ga­skar. In Rapa (heute im Nordo­sten Polens), das auch auf diese Pyra­mi­den­li­nie liegt, entstand eine Grab­stätte in Form einer Pyra­mide. Es ist inte­res­sant, daß auf den geoman­ti­schen Zonen, die von Gizeh ausge­hen, ganz uner­war­tet Pyramiden-Bauten entste­hen. Rapa in Polen, Merowe in Sudan, Karsruhe in Deutsch­land sowie z.B. Pyra­mi­den von Maya und Azte­ken. sind gute Bespiele dafür.

Die dritte geoman­ti­sche Linie afrikanisch-russisch genannt verbin­det Gizeh in nördli­cher Rich­tung mit Kiev und Sankt Peters­burg und in südli­cher mit den Kult­stät­ten im Großen Simba­bwe (die zweit­größte nach Ägyp­ten Bauten­gruppe aus Stein in Afrika), Sambia und Südafrika.

Vierte Linie verbin­det Gizeh nach Nordo­sten mit Sybi­rien (scha­ma­ni­sche Zentren) und nach Südwe­sten mit Oste­rin­sel (bekan­nte gigan­ti­sche Stein­köpfe und –büste), deswe­gen wird sie die Sybirien-Osterinsel-Linie genannt. Sie verläuft auch durch die Kult­plätze der India­ner in Brasi­lien und Bolivien.

Fünfte Ley Line ist die Linie von Jeru­sa­lem, Dogo­nen und Inka. Sie verbin­det mit Gizeh Sajana (der heilige Berg der mongo­li­schen Burjäten), Tak-i-Suleiman (zara­thu­stra­ni­sches Zentrum im heuti­gen Iran) und Jeru­sa­lem. Südwe­stlich von Gizeh verläuft diese Linie über Mali in Afrika (Gourao und Yugo Dogoru — heilige Stätte der Dogo­nen) und geht weiter nach Brasi­lien und Boli­wien zu den bekan­n­ten Zeich­nun­gen in Nazca.
giza-ley
Sech­ste Linie wird von mir kaiserlich-babylonisch-aztekanische Linie genannt. Sie verbin­det Gizeh mit den heili­gen Bergen Japans : Fudschi­jama, Chinas : T’ai-Shan und Tibets: Kailas, Amrit­sar in Indien (Golde­ner Tempel — Haup­the­ilig­tum der Sikhs, Baby­lon im heuti­gen Irak. Nach Westen geht die Linie von Gizeh nach Mexiko zu der Götter­stadt der Azte­ken Teoti­hu­acan mit den berühm­ten Pyra­mi­den der Sonne und des Mondes. Inte­res­sant, daß diese Linie auch über das bekan­nte Bermuda-Dreieck verläuft.

Die siebte Linie, die tibe­tisch genannt wird, verläuft fast entlang des 30 0 Breiten­kre­ises. Sie verbin­det mit Gizeh ameri­ka­ni­sche Städte Houston und New Orlean (das größte Magie-Zentrum Norda­me­ri­kas). Dage­gen nach Osten geht diese Linie über Perse­po­lis (alter­tüm­li­che Stadt im heuti­gen Iran und Lhasa in Tibet (Zentrum des Lamaismus).

Die achte Linie ist die Linie der norda­me­ri­ka­ni­schen India­ner, Perser und Inder. Mit Gizeh verbin­det die Linie u.a. Caho­kia (wich­tige Kult­stätte der India­ner am Zusam­men­fluß Missi­sippi u. Misso­uri). Östlich von Gizeh läuft die Linie über Petra in Jorda­nien (alte Felsen­ne­kro­po­lie), Mohenjo Daro (gilt als Geburt­splatz der indi­schen Zivi­li­sa­tion), Alla­ha­bad (heilige Stadt Indiens), Vara­nasi (Haupt­kul­ty­zen­trum der Hindu­isten) und Gaya (Kraftort der Buddhisten).

Die neunte Ley line heißt Atlan­ti­sli­nie. Sie geht von den Kult­stät­ten in Kanada über Atlan­ti­schen Ozean (vermu­tlich durch das vesun­kene Atlan­tis) weiter über Fatima in Portu­ga­lien (der bekan­nte Wall­fahrt­sort), Guada­lupe in Spanien (Marien­kult­stätte in Kasti­lien), Karthago (alter­tüm­li­che Stadt im heuti­gen Tune­sien), Tarxien auf Malta (Komplex der neoli­thi­schen Tempel) bis nach Gizeh. Östlich von der Großen Pyra­mide läuft die Linie über Sinai-Berg, Susa (alter­tüm­li­che Stadt in Iran), Satrun­jara bei Pali­tana in Indien (heili­ger Berg des Dscha­ini­smus), Dwarka (Wall­fahrt­sort der Hindus, Geburt­splatz von Krishna Wasu­dewa), Angkor (prähi­sto­ri­sche Haupt­stadt Kambod­schas), Bang­kok in Thailand (Tempel des golde­nen Buddhas) und Kult­stät­ten auf Philippinen.

Die zehnte Strah­lung­sli­nie heißt Aborigenes-römische Linie und verbin­det im Norden Gizeh mit Carnac in Fran­kre­ich (bekan­nte mega­li­thi­sche Stein­re­ihen), und weiter geht über Rom, Pompeji (antike Stadt bei Neapel) und Phaistos (Kult­zen­trum und Palast der mino­ischen Kultur). In Rich­tung Südo­sten von Gizeh läuft diese Linie über Ayers Rock und Olgas in Austra­lien (Haup­the­ilig­tümer der Abori­ge­nes) bis zu Maori Kult­stät­ten im Natio­nal­park Tonga­riro auf Neuseeland.

Die beschrie­be­nen Strah­lungs­ströme können wir noch heute benut­zen, indem wir z.B. in den Orten, die auf den Linien liegen, verschie­dene wich­tige Zusam­men­tref­fen und Kongreße orga­ni­sie­ren. Auch Reisen zu den Kraftor­ten, die von der Große Pyra­mide beein­flußt sind, können uns im geisti­gen Sinne sehr behi­flich sein. Unter­su­chung der Kraftorte ausschlie­ßlich mit den radi­ästhe­ti­schen Mitteln, wäre eine deutli­che Einen­gung. Deswe­gen gebrau­che ich auch andere Methode, die als außer­sin­n­li­che Wahr­neh­mumg beze­ichen werden kann. Entsche­idend ist der entspre­chende Bewu­ßt­se­in­zu­stand, in dem das möglich wird. Ich gebrau­che zu diesem Zweck Medi­ta­tion an den Orten der Kraft. In dem medi­ta­ti­ven Zustand an solchen Orten Medi­ta­tion ist sehr tief. Es ersche­inen leicht medi­ta­tive Bilder, die ich Botscha­ften des Ortes nenne. Diese Botscha­ften haben meistens eine symbo­li­sche Bedeu­tung, die mit der Funk­tion des Ortes verbun­det ist. Die ersche­inen­den Bilder bei der Grup­pen­me­di­ta­tion ergän­zen sich oft. Solche symbo­li­sche Botscha­ften können, wie meine Erfah­run­gen zeigen, bei der Lösung vieler Rätsel der Vergan­gen­heit behil­flich sein. Während der Medi­ta­tion in der Großen Pyra­mide ist mir das ägyp­ti­sche Kreuz Ankh im Inne­ren der Erdku­gel erschie­nen. Das kann bedeu­ten : das ewige Leben (das von Ankh symbo­li­siert wird) strahlt von hier für die ganze Erde. Ebenso inte­res­sant war die Botschaft der zweiten Pyra­mide (auch Cheph­ren –Pyra­mide genannt). Über die Pyra­mide hängte in der Luft eine weißbe­malte ägyp­ti­sche Hiero­gly­phe KH, die die Form eines Kreises besaß. Noch mehr Gehe­im­nisse als in der Großen Pira­mide sind in der Sphinx von Gizeh vesteckt. Nach den Gutach­ten der unabhän­gi­gen Exper­ten konnte Sphinx bere­its 12.500 Jahre her existie­ren. Die radi­ästhe­ti­schen Unter­su­chun­gen zeigen, daß sie die Strah­lungs­stärke von 90.000 Bovis Einhe­iten emitiert. Sphinx strahlt mit dem vernich­ten­den Strah­lungs­fre­qu­enz Minus-Grün was wohl auf seine Funk­tion als Pyramiden-Hüter zurück­zu­füh­ren ist. Bei der Sphinx habe ich als Botschaft des Ortes in der Medi­ta­tion eine schwa­rze schla­fende Schlange gese­hen. Schlange bedeu­tet, daß sich unter der Sphinx ein wertvol­ler Schatz befin­det. Das habe ich auch mit Hilfe der radi­ästhe­ti­schen Messun­gen bestätigt.

Geoman­tie auf Kreta und Zypern

Nicht nur im alten Ägyp­ten, sondern z.B. auch auf die Inseln des Mittel­me­eres gibt es Spuren der alten geoman­ti­schen Tradi­tion. Auf Kreta existierte vor 3500 Jahren eine hochen­twic­kelte mino­ische Kultur. Das Zeugnis dieser Entwic­klung sind u.a. die großen Paläste in Knos­sos und Phaistos. Loka­li­sa­tion der Paläste an den Kraftor­ten, Ausrich­tung der Prozes­sion­swege nach den Strah­lung­szo­nen und Gebrauch der strah­len­den Formen und Symbole sind Beispiele dafür, daß bei den alten Bewoh­nern Kretas das geoman­ti­sche Denken leben­dig war. Im Palast­kom­plex in Knos­sos (1900–1450 v.Chr.) herr­scht ein stark stimu­lie­ren­des Strah­lung­sklima. Im Audienz­saal von Minos beträgt die Strah­lungs­stärke 100.000 Bovis Einhe­iten Zwei starke Ley Lines kreu­zen sich an dieser Stelle. Am großen Hof erre­icht die Emis­sion ca. 60.000 BE und beim Altar am Ende des Prozes­sion­swe­ges 70.000 BE. Während der Medi­ta­tion habe ich mir die Aufgabe gestellt, ich möchte erfor­schen, was mit dem König von Knos­sos um Jahre 1450 v. Chr. geschah Es ist mit ein kleines Schiff erschie­nen. Das ganz ähnli­che Schiff sah ich später im Archäo­lo­gi­schen Museum in Iraklion. Es symbo­li­sierte das Segeln der Seele nach dem Tode. Der König sollte wahr­sche­in­lich wie andere Bewoh­ner des Pala­stes 1450 v.Chr. wegen des Erdbe­bens und der darauf folgen­den Flut ums Leben kommen. Der dama­lige Kata­kli­smus führte zu einem plöt­zli­chen Nieder­gang der mino­ischen Zivi­li­sa­tion. Ebenso inte­res­sant vom geom­na­ti­schen Stand­punkt ist der Palast in Phaistos, das im dersel­ben Jahr wie der Palast in Knos­sos vernich­tet wurde. Im alten Past herr­scht die Strah­lung von 90.000 BE. Der Haupt­pro­zes­sion­sweg ist nach der geoman­ti­sche Zone ausge­rich­tet. Die Botschaft des Ortes am Ende dieses Weges sind 3 Ritu­al­ge­fässe. Im Köni­gli­chen Palast erschien mir dagen während der Medi­ta­tion ein alter Mann mit grauen Bart vor dem Stier.

Auf Kreta gibt es auch andere inte­res­sante Kraftorte. Zu ihnen gehört Gortyn, alte dori­sche Stadt an der Südküste der Insel des Däda­lus und Ikarus. Dort gibt es sowohl Über­re­ste der mino­ischen und dori­schen, als auch römi­schen und chri­stli­chen Kultur. In der Basi­lika des Hl. Titus erre­icht die Strah­lung­stärke 44.000 BE. Die Kirche wurde an der Kreu­zung 2 Ley Lines gebaut. Die Botschaft dieses Ortes ist der goldene Teller am Himmel. Dage­gen in Odeum ersche­inen Stein­plat­ten mit zahl­re­ichen Inschri­ften, die unter einem Bogen liegen. Es wurden wirklich an dieser Stelle Plat­ten mit geset­zli­chen Inschri­ften entdeckt, wovon ich damals nicht wußte. Die Strah­lungs­stärke in Odeum von Gortyn beträgt nach meinen Messun­gen 25.000 BE. Auch die alten Kirchen von Iraklion befin­den sich auf den stark­strah­len­den Plät­zen und haben inte­res­sante Botscha­ften des Ortes wie z.B. Hl.Titos-Kirche (Vorkir­che im 13. Jh) 44.000 BE und das Medi­ta­tions­bild :Fisch und Hl.Katharine-Kirche (1555) 36.000 BE und die Botschaft des Ortes : kleines Boot.

Zahl­re­iche bedeu­tende Kraftorte gibt es auch auf Zypern, Insel der Apho­ride. Die Geschichte dieses Landes zählt 9000 Jahre. Es gibt dort vorge­schich­tli­che Siedlun­gen, antike grie­chi­sche Tempel, römi­sche Theater, früh­chri­sti­che Basi­li­ken, byzan­ti­sche Kirchen und Klöster, Kreuz­fah­rer­bur­gen, gothi­sche Kirchen und vene­zia­ni­sche Festung­san­la­gen. Es ist auf Zypern Reste der Siedlun­gen aus Jung­ste­in­zeit Kala­vas­sos Tenta und Choiro­ki­tia geblie­ben. In Kala­vas­sos Tenta in der Mitte des Kult­zen­trums erre­icht die Strah­lung­stärke den Wert von ca. 70.000 BE und ersche­int die Botschaft des Ortes : der im Kreis tanzende Mann. In Choiro­ki­tia ist die Emis­sion des Ortes 50.000 BE stark und als Medi­ta­tions­bild ersche­int die Muster in Form eines Unen­dlich­ke­it­sk­no­tens. Starke Strah­lun­gen hatte auch Apollo-Tempel : 70.000 BE und die Botschaft des Ortes war dort : ein Mann mit den Händen nach oben gerich­tet. Noch höhere Schwin­gun­gen gibt es beim Aphrodie-Tempel (81.000 BE). Der Tempel steht auf der Kreu­zung zwei Ley Lines. Ich sah dort als Medi­ta­tions­bild: eine Frau mit dem Krug auf dem Kopf tragend.

Zu den wich­ti­gen Kraftor­ten gehören auch Kata­kom­ben in Pafos (Agia Solo­moni) mit der Wunde­rqu­elle (Strah­lung­stärke : 70.000 BE und das Medi­ta­tions­bild : Engel und Schlange).In Pafos gibt es auch andere geoman­ti­sche Sehen­swür­dig­ke­iten : in den Fels gehau­ene Königs­gräber aus dem 4 Jhdt. V.Chr. mit der Stah­lung­stärke von 66.000 BE. Sowie Ruinen der größten früh­bi­zan­ti­schen Basi­lika Zyperns Pana­gia Chry­so­po­li­tissa mit der Paulus-Säule, wo der Über­lie­fe­rung nach, der Apostel Paulus ausge­pe­it­scht wurde bevor der römi­sche Stat­thal­ter Sergius Paulus zum Chri­sten­tum bekehrt wurde. Die Strah­lung­sin­ten­si­tät beträgt dort 90.000 BE und das Medi­ta­tions­bild ist : der spira­lar­tige Ener­gie­wir­bel. Zu den bedeu­ten­den Kraftor­ten von Zypern gehört die antike Stadt Kourion. Das herr­li­che grie­chi­sche Theater von Kourion (2 Jhdt v.Chr.) wird noch heute benutzt. Das Theater hat eine ausge­ze­ich­nete Akku­stik. Die Form des Theater, seine Loka­li­sie­rung und das Strah­lung­sklima tragen dazu bei. Im Zentrum des Theaters erre­icht die Emis­sions­stärke 66.000 BE und die Botschaft des Ortes sind : gekreuzte Hände nach oben gehoben.

cypr-domy

Ein ande­rer Orte der Kraft ist das Kloster Stavro­vo­uni, das 40 km von Larnaka auf einer Berg­spitze liegt. Stavro­vo­uni bedeu­tet Berg des Kreu­zes. Das Kloster wurde im 4 Jhdt von der Hl.Helena, Mutter Konstan­tins d.Gr. gegrün­det. Sie über­ließ dem Kloster einen Split­ter vom Heili­gen Kreuz. Kloster Stavro­vo­uni ist ein wich­ti­ger Ort der Kraft auf Zypern mit der Strah­lungs­stärke 88.000 BE und der Botschaft des Ortes : das in den Fels gehaute Kreuz. Die Moschee Hala Sultan am Salz­see, 5 km westlich von Larnaka, fünftwich­tig­ste Wall­fahrts­stätte der isla­mi­schen Welt. Dort befin­det sich das Grab der Umm Haram, einer der Verwand­ten des Prophe­ten Moham­med, die an dieser Stelle 649 starb. Strah­lung­sin­ten­si­tät in der Moschee : 56.000 BE und das Medi­ta­tions­bild : der schwa­rze Sarko­phag. Hl. Laza­rus– Kirche ist wohl der wich­tig­ste Kraftort in Larnaka. Kition (wie damals Larnaka hieß) wurde zu einer zweiten Heimat des Heili­gen Laza­rus, nachdem er von Chri­stus zum Leben wiede­rer­weckt worden war. Hier lebte er weitere 30 Jahre lang und hier wurde gegra­ben. Im 9 Jhdt. ließ Kaiser Leo VI eine prach­tvolle Kirche im byzan­ti­schem Stil errich­ten über das Grab des Hl.Lazarus errich­ten. In der Krypta am Grab erre­icht die Strah­lung 98.000 BE und Botschaft des Ortes ist : die leere Trag­bahre und Grab­tücher, was wahr­sche­in­lich mit der Wiede­rer­wec­kung Laza­rus verbun­den ist. Dage­gen oben in der Kirche ersche­int : Äsku­lap­stab mit 2 Schlan­gen — das Symbol der Heilung.

An der Schwelle des 21. Jahr­hun­derts sollen wir das alte geoman­ti­sche Wissen wiede­rent­dec­ken und in der Praxis für das gesunde Leben und seeli­sche Entwic­klung anwen­den. Immer mehr Menschen haben das Inte­resse für geoman­ti­sche Touri­stik, geistige Prak­ti­ken und Erfah­run­gen an den Kraftor­ten unter der Führung eines erfah­re­nen Geoman­ten,. Die Reise­fir­men sollen solche “geistige Reisen” in ihrem Ange­bot berück­sich­ti­gen. Geoman­tie ist auch unser geme­in­sa­mes Kultu­rerbe, das an den Univer­si­täten doziert werden soll.

 

Leszek Matela © 2010