PSI-Szene in Polen

Das neue Bewußtsein verbreitet sich nicht nur in Nordamerika und Westeuropa, sondern auch in Osteuropa regen sich neue Denkweisen und ganzheitliche, ökologische Impulse. Es steigt dort auch stark das Interesse für Esoterik, Parapsychologie, Radiästhesie und Paramedizin. Zu den osteuropäischen Ländern, wo diese Tendenz am frühersten zu beobachten war, gehört Polen.

Paradigmenwechsel in der Wissenschaft

Eines der Zeichen des neuen Zeitalters ist der Paradigmenwechsel in der Wissenschaft. Zu den führenden polnischen Wissenschaftlern, der alte Denkweisen aufzubrechen versuchte, wird der 1993 verstorbene Prof. Wlodzimierz Sedlak, Geistlicher und Dozent für theoretische Biologie an der Katholischen Universität in Lublin aufgezählt. Er versuchte im tiefsten Sinne des Ausdruckes die spirituelle und wissenschaftliche Weltanschauung, die bisher als gegensätzlich galt, zu verbinden. Der polnische Geistliche und Wissenschaftler hat den Termin „Bioplasma“ 1967 in die Fachliteratur eingeführt. An der Katholischen Universität in Lublin wurde speziell für seine interdisziplinären Forschungen der Lehrstuhl für Theoretische Biologie und Ihre Grenzgebiete gebildet. In seinen Arbeiten behauptete Prof. Sedlak, Organismus als biochemisches System kann ohne elektromagnetische Felder nicht existieren. Alle Lebensprozesse sind dank des Bioplasmas möglich. Es ist – nach seinen Forschungen – eine Art ionisiertes Gas nuklearen Ursprungs, eine unzerstörbare Lebensenergie, die als indisches Prana oder chinesisches Ch’i verstanden werden kann. Bioplasma emittiert ständig elektromagnetische Wellen im Gestalt von Biophotonen. Als einer der ersten hat Prof. Sedlak vorgeschlagen, das Funktionieren des Organismus nicht allein physiologisch und biochemisch, sondern auch bioelektronisch zu verstehen. Die Krankheit war – nach seinen Ansichten – Zerstörung des elektromagnetischen Gleichgewichtes. Er glaubte, in der baldigen Zukunft wird die Diagnosestellung durch die Messung der Veränderungen und Unregelmigkeiten der Biofeldemission der kranken Organe möglich. Prof. Sedlak hat ebenso „bioelektronische“ Anthropologie entwickelt. Der Mensch wird oft in seinen Arbeiten „homo electronicus“ genannt. Das menschliche Bewußtsein, das – nach ihn – ein elektromagnetisches Feld ähnelt, ist im Evolutionsprozeß auf einer bestimmten Entwicklungsstufe entstanden. Wenn der Mensch – so Prof. Sedlak – seine Verbundenheit mit den Energien des Kosmos entdeckt, wird er „homo cosmicus“. Der bioplasmatische „homo electronicus“ wird seine Unsterblichkeit zum Bewutsein bringen, indem er Ewigkeit von Bioplasma begreift. Während des Todes sterben – nach Sedlak – nur biochemische Strukturen und die Energie „lebt“ weiter. Dem Menschen, dem Quanten-Prinzipien des Lebens bewußt werden, ist es auch leichter die Einheit aller Lebwesen zu erfassen. Theorien von Prof. Sedlak sind auch ein guter Ausgangspunkt für die Lösung vieler Rätsel der heutigen Wissenschaft. Dank der Entdeckung des Bioplasmakörpers wäre es Erklärung solcher Phänomene wie u.a. Psychokinese, Telepathie, Teleradiästhesie und Geistheilung möglich. Wenn die Bioplasma-Theorie von Prof. Sedlak durch wissenschaftliche Experimente völlig nachgewiesen werden konnte, würde es eine ganz neue Stufe nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die menschliche Weltanschauung bedeuten.

Wissenschaftler untersuchen Strahlungen der Formen und Symbole

Ein völliges Neuland in der Wissenschaft sind die Forschungszweige, die in Polen als „Geometronik“ und „Grafotronik“ bezeichnet werden. Die Geometronik bedeutet Untersuchung der Einwirkung geometrischer Figuren und Körper auf Menschen und die gesamte Natur, dagegen die Grafotronik betrifft den Einfluß magischer Zeichen, Anschriften und religiöser Symbole. Als der führende polnische Geometroniker gilt Prof. Jerzy Mazurczak, der pensionierte Wissenschaftler von der Landwirtschaftlichen Akademie in Warschau. Im Labor hat er unter anderem die Veränderung der Photonen-Emission von Pflanzen unter dem Einfluß verschiedener geometrischer Körper beobachtet. Auf der Grundlage seiner Forschungsergebnisse hat Mazurczak vorgeschlagen, die symbolbedingten Schwingungen landwirtschaftlich zu nutzen. So propagiert er die Verwendung von Pyramiden und ägyptischen Kreuzen bei der Lagerung von Lebensmitteln. Die Frische und Haltbarkeit von Kartoffeln werde beispielwiese bei deren Lagerung im Wirkungsbereich einer Piramide erheblich gesteigert. Untersuchungen der Humanphysiologen Dr. Bonaventura Kochel und Dr. Jan Szymański von der Universität Wroclaw unterstreichen solche Vorschläge. Die beiden Wissenschaftler haben mit Hilfe spektralanalytischer und biochemischer Methoden die Wirkung eines Modells der Cheops-Piramide auf verschiedene Pflanzen und organische sowie nichtorganische Substanzen – darunter – tierische Enzyme und Mikroorganismen – bestätigt. Sie stellen die These auf, da der Einfluß von Piramiden und anderen geometrischen Körpern wesentlich auf die Entstehung von Wasserstoffsuperoxid zurückzuführen ist. Mittlerweile arbeiten polnische Geometroniker bereits mit Industrie-Designern und Architekten zusammen. In Wroclaw ist aus einer solchen Kooperation die ökologisch-geometronische Architektengruppe „Bios“ entstanden. Im April 1997 findet dort ein Pyramiden-Seminar statt.

Alternatives Heilen

Besonders stark ist in den letzten Jahren die Popularität der ganzheitlichen Medizin in Polen gewachsen. Einen wahren Boom erlebte in den vergangenen 10 Jahren die Geistheilung. Beobachter der Szene schätzen, da inzwischen jeder zweite Pole mit einem Geistheiler in Berührung gekommen ist. Zu den bekanntesten Heilern zählt der 1985 verstorbene Stanislaw Nardelli, der vor allem durch seine Massenheilveranstaltungen Aufsehen erregte. In Sporthallen und Stadien behandelte er Tausende von Menschen, die sich an den Händen hielten und eine Kette mit Nardelli bildeten, um „energetisch aufgeladen“ zu werden. Geistheiler und Paramediziner haben zahlreiche Patienten. In der letzten Zeit reagiert die Lobby der Schulmedizin scharf auf diesen Boom. Sie möchten am besten die öffentliche Ausübung von Geistheilung offiziell verbieten. Dennoch arbeiten Tausende von Heilern ungehindert weiter. Deswegen bemühen sich viele polnische Heiler und PSI-Forscher, die Realität und Wirkungsweise der geistigen Heilung wissenschaftlich zu beweisen. Bei einer solchen Behandlung – so die Auffasung der meisten polnischen Forscher – wird die bioenergetische Kraft des Heilers auf den Patienten übertragen. Nach Dr. Jan A.Szymański unterscheidet sich das „bioelektronische Feld“ eines Heilers wesentlich von dem anderen Menschen unterscheidet : Es sei größer, regelmäßiger und harmonischer. Szymański definiert Geistheilung, die in Polen „Bioenergotherapie“ genannt wird, als „Korrektur des Biofeldes kranker Menschen“. Die Hände eines Heilers seien gewissermaßen Sender, die Informationen zur Herstellung eines gesunden bioelektrischen Feldes vermitteln.

Ökologisches Denken

Der Arzt und Ökologe Prof. J Aleksandrowicz aus Krakau gilt als einer der führenden New Age-Wissenschaftler Polens. Schon Ende der 70-er Jahre lenkte er die Aufmerksamkeit der Gesellschaft nicht nur, wie bisher üblich, auf die technologischen und ökonomischen Aspekte der Ökologie, sondern forderte die Betrachtung des Umweltschutzes in Kategorien des menschlichen Gewissens. „Ökologisches Gewissen“ heißt sein bereits 1979 erschienenes Öko-Manifest. Als Arzt und Wissenschaftler untersuchte er seit langem die Bedeutung der Spurenelemente für die Gesundheit und den psychischen Zustand des Menschen. Die Zufuhr der Spurenelemente ist für den menschlichen Organismus umso wichtiger, je mehr unsere Umwelt vergiftet und verschmutzt ist. Denn die Umweltschmutzung beeinträchtigt den Anteil von Spurenelementen im Boden und in Pflanzen und damit in der Nahrung. Dank Prof. Aleksandrowicz werden auf dem polnischen Lebensmittelmarkt mittlerweile viele spurenelementenreichen Bioprodukte angeboten. Dazu gehören speziell präpariertes Grobsalz, oder das aus Vollkornmehl und Dolomitpulver hergestellte „Dolomitbrot“.

Kultur des Neuen Zeitalters

„Das Theater und die Menschengruppe, die das Licht in die Welt bringt“, steht in der Kartei der schottischen Findhorn-Gemeinschaft über die polnische Theatergruppe „Laboratorium“. Die Stücke des Ensembles um J. Grotowski stellten keine inszenierte Bühnenhandlung dar, sondern entstanden aus dem geistigen Zusammenwirken und dem gemeinsamen Ritual von Schauspielern und Publikum. Auf ähnlichen Gebieten arbeiten heute andere Avantgarde-Ensembles aus Warschau, Krakau, Lublin und Lodz. Die polnische Tradition medialer und psychodelischer Malerei reicht bis die 20-er und 30-er Jahre zurück und verbindet sich mit Namen wie Stanislaw I.Witkiewicz und Marian Gruzewski, die heute noch die im Zeichen der neuen Epoche schaffenden Künstler inspirieren. Die neuen Tendenzen polnischer „Regenbogen-Kunst“ zeigte am deutlichsten Ausstellung, die im Sommer 1985 in Warschau stattfand. Den größten Publikumserfolg errangen dabei die symbolischen Bilder von T. Plitsides und Z. Zelachowski sowie die Kultmasken des Kunstschmiedes und Esoterikers Stefan Iwanek. Der letzte Künstler gilt als Pionier der multidimensionalen magischen Kunst in Polen. Zu einem großen Erfolg wurde seine im Januar 1995 in Warschau präsentierte Austellung. Iwanek versucht multidimensionale magische Kunst zu schaffen. In seiner Werkstatt entstehen Kerzenständer, Weihrauchsbecher, magische Altare, Talismane und Amulette sowie verschiedene esoterische Zubehör. Zum Hauptmotiv seiner Kunst gehören magische Kräfte der Natur. Iwanek möchte, damit seine Werke bei den Zuschauern tiefe innere Erlebnisse hervorrufen. Die mediale Begabung des polnischen Kunstschmiedes und Juweliers hilft ihm bei seiner künstlerischen Arbeit. Die letzte Ausstellung seiner Kunstwerke wurde zu einer Art magischen Theaters. Die Besucher wurden durch die Ausstellungsräume durch einen als Magier gekleideten Führers geleitet. Der Führer öffnete und präsentierte dem Publikum die einzelnen Kunststücke. Bei jeder Gruppe der Ausstellungsgegenstände war eine speziell komponierte Musik zu hören, die Entstehung der Alpha- und Theta-Wellen im Gehirn erzeugen soll. Die entsprechende Stimmung wurde auch durch wechselnde Lichter erreicht. Um noch mehr multidimensionale Einwirkung auf den Besuchern zu schaffen, wurden es speziell ausgewählte Weihrauchsarten gebraucht. Auf diese Weise wird – so Iwanek – die Kunst zum wahren magischen Erlebnis. Auch in Polen gibt es Musik, die wir als „New Age-Musik“ bezeichnen können. Ihre bekanntesten Vertreter sind vor allem die Gruppen „Osjan“ und „Orkiestra 8 dnia“ und der Elektronik-Musiker Marek Bilinski. „Osjan“ benutzen neben den traditionellen Instrumenten uach chinesische Flöten, koreanische Harfe, Kuya-Kum, Calangu sowie viele exotische Schlaginstrumente und Gongs. Ihre Konzerte geben sie in den Räumen der Studentenclubs und oft in Gefängnissen und psychiatrischen Kliniken. Die Gruppe leitet auerdem Zen-inspirierte musikalisch meditative Workshops.

Wiederbelebung der alten Kulten

In Polen versucht man die alten slawischen Einweihungrituale wieder zu beleben. Der Warschauer Magie- und Parapsychologie-Kenner Lech E. Stefański hat zu diesem Zweck die ursprünglichen Formen der slawischen Kulten studiert. Es gelang ihm bereits das altslawische Orakel zu rekonstruieren. Es wurde unlängst von Stefański spezielle Kassette zum Thema altslawische Einweihungsrituale herausgegeben. Sie enthält die u.a Elemente der urpolnischen Musik, slawische Mantren und eine Reihe Entspannungs- und Imaginationsübungen. Die Aufnahmen dienen zur Hervorrufung der Alpha-und Theta-Wellen und außerkörperlichen Erfahrungen /AKE/ bei Hörern. Die Cassette soll sogar den medialbegabten Menschen eine Art astrale Reise in die Welt der alten Slawen ermöglichen. Stefański leitet Seminare, deren Teilnehmer nicht nur von den Bräuchen und dem Leben der Urpolen erfahren, sondern auch praktisch an den durch Stefański rekonstruierten slawischen Einweihungsitualen beteiligen. Die kultischen Tänze dafür hat die Choreographin Helena Adamska entwickelt. Der Ausgangspunkt zur Wiederherstellung der Tänze der altpolnischen Stämme waren Bilder, die an einer alten Bildsäule dem slawischen Gott Swietowit gewidmet, dargestellt wurden. Die Seminare von Stefański finden meistens an den slawischen Festtagen statt und sind mit den praktischen bungen an den Kultplätzen der Altslawen verbunden.

Zeitwende an der Weichsel

Seit der politischen Wende im Jahre 1989 erlebt in Polen alternative Medizin, Radisthesie und Psychotronik – wie dort Parapsychologie heißt – eine wahre Konjunktur. Eine große Nachfrage nach Parapsychologie, Astrologie, Radiästhesie, Paramedizin sowie verschiedene parapsychische und vor alllem radiästhetische Dienstleistungen hat dazu beigetragen, daß u.a. in Lodz, Warschau, Breslau, Bydgoszcz, Gdansk und Bialystok PSI-Colleges eröffnet wurde. Ihre Absolventen werden zukünftige Astrologen, Radiästhesie, Heilpraktiker, Graphologen und Wahrsager. Einen wichtigen Beitrag zur Verbreitung des neuen Bewutseins in Polen haben zahlreiche radiästhetische, parapsychologische und ökologische Organisationen geleistet. An der Weichsel gibt es heute über 40 verschiedene Organisationen und Clubs dieser Art. Das neue Bewußtsein und Esoterik machen auch populär an den Zeitungskiosken im ganzen Polen verkaufte Monatsschriften : Czwarty Wymiar, „Nieznany Świat“, „Nie z tej Ziemi“, „Szaman“, Trans und „Wróżka“. Auch PSI-Kongresse und esoterische Festivals, die regelmäßig u.a. in Krakau, Warschau, Bydgoszcz, Katowice und Kielce veranstaltet werden, ziehen zahlreiche Teilnehmer sogar aus Ausland an. Sie werden zu einem wahren Forum des neuen Denkens und Handelns. Es werden auch heutzutage in Polen praktische PSI-Kurse für verschiedene Zielgruppen organisiert. Ihr umfangreiches Programm umfaßt u.a. Relaxationstechniken, Meditation, Tai Chi Chuan, Aikido, Persönlichkeitstraining, Radiästhesie, Astrologie, Geomantie und sogar der angewandten Magie. Es werden während der veranstalteten Kurse solche Themen wie z.B. Parapsychologie in Business besprochen. Die Teilnehmer lernen auch wie sie menschliche Aura sehen können oder wie man das Hellsehen bei sich erweckt. Da bei der Transformation in die Marktwirtschaft, die Polen erlebt, Intuition und hellseherische Begabung besonders behiflich im wirtschaftlichen Bereich sein können, gibt es immer größeren Bedarf für solche Kurse. Ein getrenntes Programm gibt es sogar für Polizisten. Sie lernen u.a. Methoden der Strebekmpfung, Konzentration und der schnellen Regeneration des Organismus sowie beherrschen unterschiedliche Techniken des intuitiven Denkens. Mit Hilfe der speziellen Entspannungs- und Visualisationsübungen lernen die Polizisten außersinnlich verschiedene Informationen zu empfangen, was in der Kriminalistik von einer großen Bedeutung sein kann.

Es scheint sehr wichtig zu sein, da Polen nach den Jahren der kommunistischen Diktatur eine Möglichkeit bekommen haben, sich sowohl mit der Esoterik als auch mit den Ideen des holistischen Denkens und Handelns vertraut zu machen. Anhänger des neuen Bewußtseins in Polen arbeiten nicht nur für sich alleine, sie bereiten die Bausteine für eine zukünftige, einheitliche Welt vor.

Leszek Matela (c) 2000


Die alte Kunst der Geomantie

 


von Leszek Matela

Geomantie ist die uralte Kunst des Lebens und Bauens in der Harmonie mit den Naturkräften. Sie konzentrierte sich vor allem auf positive Energien der Umwelt. Geomantie war überall bekannt und besaß unterschiedliche Formen in verschiedenen Kulturkreisen. Im alten China z.B. hieß sie Feng Shui, in Indien Vastu Vidya auf Madagaskar Vintana und Yattara in Birma. Fast jede Erdgegend besitzt eigene geomantische Tradition, die von den vorgeschichtlichen Zeiten stammt. Alle Arten der Geomantie haben geimeinsame Merkmale. Zu den wichtigsten gehört Ausnutzung der positiven, stimmulierenden Energie der Umwelt zu Gunsten der Menschen. Ich versuche seit 1984 die alte Kunst der Geomantie zu erforschern. Ich habe meine eigene Untersuchungsmethode der geomantischen Energien entwickelt. Sie beruht auf die radiästhetischen Meßtechniken und übersinnliche Erforschung des Ortes im meditativen Zustand. Beide Untersuchungstechniken ergänzen sich ausgezeichnet und ermöglichen Erforschung der subtilen Energien.

Altägyptische Geomantie oder Geomantie der Atlanten

Mit den ältesten Formen der Geomantie haben wir in Ägypten zu tun Geomantie umfaßt Auswirkung der Formen und Symbole auf die Umgebung. Die Erbauer der ägyptischen Pyramiden konnten wohl diese Art der Energie gut ausnutzen.

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Die orthodoxen Ägyptologen behaupten, die Pyramiden in Gizeh wurden von den Königen Cheops, Chephren und Mykerinos gebaut. Die Hypothese, daß die genannten Könige die Pyramiden nur restauriert haben, paßt gar nicht zu der von ihnen festgelegten Chronologie. Es gibt immer mehr Beweise, daß sowohl Pyramiden als auch Sphinx, schon in der Vorgeschichte existiert haben. Die Ägyptologen aber lehnen alles ab, was zu ihrer bisherigen Konzeption nicht paßt. Robert Bauval versucht in seinen Büchern zu beweisen, daß die ersten Bauten in Gizeh bereits im Jahre ca.10.500 vor Christi von einer hochentwickelten Zivilisation (wahrscheinlich Atlanten) gebaut werden sollen. Sphinx sollte nach dieser Hypothese noch älter sein. Auch Hellseher, wie z.B. Amerikaner Edgar Cayce oder Polin Elisabeth Poll-Sokolowski, bestätigen diese Hypothese. Was sagen die radiästhetischen Messungen, die ich 1997 in Ägypten durchführen konnte? Dank meines Besuches in Gizeh wurde es mir klar, daß die Auswirkung der Großen Pyramide (auch Cheops Pyramide genannt) nicht in ihrer heutigen äußeren Form liegt. Die bekannte Pyramide unterscheidet sich heuzutage vom ursprünglichen Original, so daß wir von Beibehaltung der alten Ausmessungen nicht sprechen können. Es fehlt die Spitze und die Wandbekleidung. So viel hat sich verändert, trotzdem strahlt die Große Pyramide immer wieder eine starke Energie. Ich habe mit den radiästhetischen Methoden über den treppenförmigen Steinblocks, aus denen die Pyramide gebaut wurde, unsichtbare Wände entdeckt. Ich habe es astrale Pyramide genannt. Die Strahlung der astralen Pyramide reicht nach meinen Messungen bis zu 52,5 cm über die Kanten der Steinblocks. Es sieht so aus, als ob die Große Pyramide dank der unsichtbaren Strahlungsschichten ständig die ursprüngliche Plattenbekleidung und die fehlende Spitze hätte. Das ist nach mir der Grund dafür, daß die Große Pyramide immer wieder ihre Auswirkung besitzt. Das Pyramidenkomplex mit Spinx in Gizeh ist nach mir der wichtigste Ort der Kraft der Welt, eine wahre Erdchakra. Die Strahlungsstärke in der Königskammer der Großen Pyramide reicht bis zu 170.000 Bovis Einheiten, d.h über 26 mal stärker als das Biofeld des gesunden Menschen. An den einzelnen Aussenseiten der Pyramide beträgt die Strahlung entsprechend : 50.000 Bovis Einheiten (BE) von der westlichen und östlichen Seite, 100.000 BE von der nordlichen Seite und 75.000 von der südlichen Seite. Die Strahlungsstärke an der Pyramidenspitze reicht bis zu 140.000, ähnlich wie in der unterirdischen Kammer, die sich 30 m unter der Pyramide befindet. Die Strahlungsstärke von 2 übrigen Pyramiden ist nicht so hoch und beträgt im Inneren der Chephren-Pyramide 70.000 BE und der Mykerinos-Pyramide 42.000 BE. Von den nördlichen Seiten der beiden Pyramiden, die am stärksten von allen Seiten strahlen, erreicht die Emission entsprechend : 42.000 BE (Chephren -Pyramide) und 32.000 BE (Mykerinos-Pyramide).

Es wurde auch von dem Verfasser untersucht, in welchem Frequenzenbereich des Lichtes die von der Großen Pyramide emitierten Strahlungen liegen. Von den nördlichen Seite gehen die Strahlungen im Frequenzenbereich der weißen und grünen Farbe aus, von der östlichen der roten Farbe, von der südlichen der weißen und der blauen Farbe, von der westlichen der weißen und der gelben Farbe. In der Königskammer gibt es starke weiße Strahlung, dagegen an der Pyramidenspitze die sog. Minus-grüne Strahlung, die sehr durchdringlich und vernichtend ist.
Es ist mir auch zu ersten Mal gelungen, den Verlauf der Strahlungslinien (Ley Lines) zu bestimmen. Ich habe während der Untersuchungen in Gizeh am Vollmond in September 1997, daß aus der Großen Pyrame 10 riesige Energieströme ausgehen. Unter ihren Einfluß befinden sich viele Religion- und Zivilisationzentren der Welt. Ich untersuchte zuerst die Ley Lines mit den radiästhetischen Methoden direkt in Gizeh. Ich bestimmte genau die Winkel, unter welche die Ley Linien von der Großen Pyramide ausgehen. Dann mit Hilfe der geodätischen Methoden und der Teleradiästhesie konnte ich ihren Verlauf anreißen. Ich habe zusätzlich Linie 2 im Gelände nachgeprüft, weil ich in der Nähe wohne, wo sie läuft. In der Zukunft plane ich auch andere Ley Lines der Großen Pyramide nachzuprüfen. Unerwartet, aber wohl nicht zufällig, verbinden die Strahlungslinien Gizeh mit verschiedenen wichtigen Kraftorten in der ganzen Welt.

Die erste Ley Line, die ich griechisch-druidische Linie nenne, verläuft von Iona (Insel auf Inneren Hebriden, Nordschottland – ehem. Kultzentrum der Druiden und Christen ), über Karlsruhe (Deutschland), Meteora (Felsenklöster im Griechenland), Eleusis (bekannte altgriechische Mysterienstätte), weiter durch die Große Pyramide in Gizeh dann über Mekka (die wichtigste islamische heilige Stätte).

Die zweite Ley Line nenne ich bantuanisch-slawische Linie. Die Linie läuft vom Norden gesehen über Birka (Vikingenzentrum bei Stockholm in Schweden), Rapa (größte Grabpyramide Polens), über Kraftorte der orthodoxen Kirche Polens (Grabarka, Jableczna) und Rumäniens (Monastrica Voronet und 2 andere Klöstern in Karpaten), neolithische Bauten Bulgariens (Madara und Bolgarska Poljana), altertümliche Städte in der Türkei (Xanthos und Hierapolis) bis nach Gizeh.

Pyramide in Rapa
Pyramide in Rapa

Dieselbe Linie verläuft von der Großen Pyramide nach Süden über u.a. Karnak und Luxor (bedeutende altägyptische Tempelanlagen), Merowe (Kultzentrum in Sudan) und weiter über Kerenyaga (der heilige Berg der Bantu-Stammes in Kenien) bis nach Kultplätzen in Madagaskar. In Rapa (heute im Nordosten Polens), das auch auf diese Pyramidenlinie liegt, entstand eine Grabstätte in Form einer Pyramide. Es ist interessant, daß auf den geomantischen Zonen, die von Gizeh ausgehen, ganz unerwartet Pyramiden-Bauten entstehen. Rapa in Polen, Merowe in Sudan, Karsruhe in Deutschland sowie z.B. Pyramiden von Maya und Azteken. sind gute Bespiele dafür.

Die dritte geomantische Linie afrikanisch-russisch genannt verbindet Gizeh in nördlicher Richtung mit Kiev und Sankt Petersburg und in südlicher mit den Kultstätten im Großen Simbabwe (die zweitgrößte nach Ägypten Bautengruppe aus Stein in Afrika), Sambia und Südafrika.

Vierte Linie verbindet Gizeh nach Nordosten mit Sybirien (schamanische Zentren) und nach Südwesten mit Osterinsel (bekannte gigantische Steinköpfe und -büste), deswegen wird sie die Sybirien-Osterinsel-Linie genannt. Sie verläuft auch durch die Kultplätze der Indianer in Brasilien und Bolivien.

Fünfte Ley Line ist die Linie von Jerusalem, Dogonen und Inka. Sie verbindet mit Gizeh Sajana (der heilige Berg der mongolischen Burjäten), Tak-i-Suleiman (zarathustranisches Zentrum im heutigen Iran) und Jerusalem. Südwestlich von Gizeh verläuft diese Linie über Mali in Afrika (Gourao und Yugo Dogoru – heilige Stätte der Dogonen) und geht weiter nach Brasilien und Boliwien zu den bekannten Zeichnungen in Nazca.
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Sechste Linie wird von mir kaiserlich-babylonisch-aztekanische Linie genannt. Sie verbindet Gizeh mit den heiligen Bergen Japans : Fudschijama, Chinas : T’ai-Shan und Tibets: Kailas, Amritsar in Indien (Goldener Tempel – Hauptheiligtum der Sikhs, Babylon im heutigen Irak. Nach Westen geht die Linie von Gizeh nach Mexiko zu der Götterstadt der Azteken Teotihuacan mit den berühmten Pyramiden der Sonne und des Mondes. Interessant, daß diese Linie auch über das bekannte Bermuda-Dreieck verläuft.

Die siebte Linie, die tibetisch genannt wird, verläuft fast entlang des 30 0 Breitenkreises. Sie verbindet mit Gizeh amerikanische Städte Houston und New Orlean (das größte Magie-Zentrum Nordamerikas). Dagegen nach Osten geht diese Linie über Persepolis (altertümliche Stadt im heutigen Iran und Lhasa in Tibet (Zentrum des Lamaismus).

Die achte Linie ist die Linie der nordamerikanischen Indianer, Perser und Inder. Mit Gizeh verbindet die Linie u.a. Cahokia (wichtige Kultstätte der Indianer am Zusammenfluß Missisippi u. Missouri). Östlich von Gizeh läuft die Linie über Petra in Jordanien (alte Felsennekropolie), Mohenjo Daro (gilt als Geburtsplatz der indischen Zivilisation), Allahabad (heilige Stadt Indiens), Varanasi (Hauptkultyzentrum der Hinduisten) und Gaya (Kraftort der Buddhisten).

Die neunte Ley line heißt Atlantislinie. Sie geht von den Kultstätten in Kanada über Atlantischen Ozean (vermutlich durch das vesunkene Atlantis) weiter über Fatima in Portugalien (der bekannte Wallfahrtsort), Guadalupe in Spanien (Marienkultstätte in Kastilien), Karthago (altertümliche Stadt im heutigen Tunesien), Tarxien auf Malta (Komplex der neolithischen Tempel) bis nach Gizeh. Östlich von der Großen Pyramide läuft die Linie über Sinai-Berg, Susa (altertümliche Stadt in Iran), Satrunjara bei Palitana in Indien (heiliger Berg des Dschainismus), Dwarka (Wallfahrtsort der Hindus, Geburtsplatz von Krishna Wasudewa), Angkor (prähistorische Hauptstadt Kambodschas), Bangkok in Thailand (Tempel des goldenen Buddhas) und Kultstätten auf Philippinen.

Die zehnte Strahlungslinie heißt Aborigenes-römische Linie und verbindet im Norden Gizeh mit Carnac in Frankreich (bekannte megalithische Steinreihen), und weiter geht über Rom, Pompeji (antike Stadt bei Neapel) und Phaistos (Kultzentrum und Palast der minoischen Kultur). In Richtung Südosten von Gizeh läuft diese Linie über Ayers Rock und Olgas in Australien (Hauptheiligtümer der Aborigenes) bis zu Maori Kultstätten im Nationalpark Tongariro auf Neuseeland.

Die beschriebenen Strahlungsströme können wir noch heute benutzen, indem wir z.B. in den Orten, die auf den Linien liegen, verschiedene wichtige Zusammentreffen und Kongreße organisieren. Auch Reisen zu den Kraftorten, die von der Große Pyramide beeinflußt sind, können uns im geistigen Sinne sehr behiflich sein. Untersuchung der Kraftorte ausschließlich mit den radiästhetischen Mitteln, wäre eine deutliche Einengung. Deswegen gebrauche ich auch andere Methode, die als außersinnliche Wahrnehmumg bezeichen werden kann. Entscheidend ist der entsprechende Bewußtseinzustand, in dem das möglich wird. Ich gebrauche zu diesem Zweck Meditation an den Orten der Kraft. In dem meditativen Zustand an solchen Orten Meditation ist sehr tief. Es erscheinen leicht meditative Bilder, die ich Botschaften des Ortes nenne. Diese Botschaften haben meistens eine symbolische Bedeutung, die mit der Funktion des Ortes verbundet ist. Die erscheinenden Bilder bei der Gruppenmeditation ergänzen sich oft. Solche symbolische Botschaften können, wie meine Erfahrungen zeigen, bei der Lösung vieler Rätsel der Vergangenheit behilflich sein. Während der Meditation in der Großen Pyramide ist mir das ägyptische Kreuz Ankh im Inneren der Erdkugel erschienen. Das kann bedeuten : das ewige Leben (das von Ankh symbolisiert wird) strahlt von hier für die ganze Erde. Ebenso interessant war die Botschaft der zweiten Pyramide (auch Chephren -Pyramide genannt). Über die Pyramide hängte in der Luft eine weißbemalte ägyptische Hieroglyphe KH, die die Form eines Kreises besaß. Noch mehr Geheimnisse als in der Großen Piramide sind in der Sphinx von Gizeh vesteckt. Nach den Gutachten der unabhängigen Experten konnte Sphinx bereits 12.500 Jahre her existieren. Die radiästhetischen Untersuchungen zeigen, daß sie die Strahlungsstärke von 90.000 Bovis Einheiten emitiert. Sphinx strahlt mit dem vernichtenden Strahlungsfrequenz Minus-Grün was wohl auf seine Funktion als Pyramiden-Hüter zurückzuführen ist. Bei der Sphinx habe ich als Botschaft des Ortes in der Meditation eine schwarze schlafende Schlange gesehen. Schlange bedeutet, daß sich unter der Sphinx ein wertvoller Schatz befindet. Das habe ich auch mit Hilfe der radiästhetischen Messungen bestätigt.

Geomantie auf Kreta und Zypern

Nicht nur im alten Ägypten, sondern z.B. auch auf die Inseln des Mittelmeeres gibt es Spuren der alten geomantischen Tradition. Auf Kreta existierte vor 3500 Jahren eine hochentwickelte minoische Kultur. Das Zeugnis dieser Entwicklung sind u.a. die großen Paläste in Knossos und Phaistos. Lokalisation der Paläste an den Kraftorten, Ausrichtung der Prozessionswege nach den Strahlungszonen und Gebrauch der strahlenden Formen und Symbole sind Beispiele dafür, daß bei den alten Bewohnern Kretas das geomantische Denken lebendig war. Im Palastkomplex in Knossos (1900-1450 v.Chr.) herrscht ein stark stimulierendes Strahlungsklima. Im Audienzsaal von Minos beträgt die Strahlungsstärke 100.000 Bovis Einheiten Zwei starke Ley Lines kreuzen sich an dieser Stelle. Am großen Hof erreicht die Emission ca. 60.000 BE und beim Altar am Ende des Prozessionsweges 70.000 BE. Während der Meditation habe ich mir die Aufgabe gestellt, ich möchte erforschen, was mit dem König von Knossos um Jahre 1450 v. Chr. geschah Es ist mit ein kleines Schiff erschienen. Das ganz ähnliche Schiff sah ich später im Archäologischen Museum in Iraklion. Es symbolisierte das Segeln der Seele nach dem Tode. Der König sollte wahrscheinlich wie andere Bewohner des Palastes 1450 v.Chr. wegen des Erdbebens und der darauf folgenden Flut ums Leben kommen. Der damalige Kataklismus führte zu einem plötzlichen Niedergang der minoischen Zivilisation. Ebenso interessant vom geomnatischen Standpunkt ist der Palast in Phaistos, das im derselben Jahr wie der Palast in Knossos vernichtet wurde. Im alten Past herrscht die Strahlung von 90.000 BE. Der Hauptprozessionsweg ist nach der geomantische Zone ausgerichtet. Die Botschaft des Ortes am Ende dieses Weges sind 3 Ritualgefässe. Im Königlichen Palast erschien mir dagen während der Meditation ein alter Mann mit grauen Bart vor dem Stier.

Auf Kreta gibt es auch andere interessante Kraftorte. Zu ihnen gehört Gortyn, alte dorische Stadt an der Südküste der Insel des Dädalus und Ikarus. Dort gibt es sowohl Überreste der minoischen und dorischen, als auch römischen und christlichen Kultur. In der Basilika des Hl. Titus erreicht die Strahlungstärke 44.000 BE. Die Kirche wurde an der Kreuzung 2 Ley Lines gebaut. Die Botschaft dieses Ortes ist der goldene Teller am Himmel. Dagegen in Odeum erscheinen Steinplatten mit zahlreichen Inschriften, die unter einem Bogen liegen. Es wurden wirklich an dieser Stelle Platten mit gesetzlichen Inschriften entdeckt, wovon ich damals nicht wußte. Die Strahlungsstärke in Odeum von Gortyn beträgt nach meinen Messungen 25.000 BE. Auch die alten Kirchen von Iraklion befinden sich auf den starkstrahlenden Plätzen und haben interessante Botschaften des Ortes wie z.B. Hl.Titos-Kirche (Vorkirche im 13. Jh) 44.000 BE und das Meditationsbild :Fisch und Hl.Katharine-Kirche (1555) 36.000 BE und die Botschaft des Ortes : kleines Boot.

Zahlreiche bedeutende Kraftorte gibt es auch auf Zypern, Insel der Aphoride. Die Geschichte dieses Landes zählt 9000 Jahre. Es gibt dort vorgeschichtliche Siedlungen, antike griechische Tempel, römische Theater, frühchristiche Basiliken, byzantische Kirchen und Klöster, Kreuzfahrerburgen, gothische Kirchen und venezianische Festungsanlagen. Es ist auf Zypern Reste der Siedlungen aus Jungsteinzeit Kalavassos Tenta und Choirokitia geblieben. In Kalavassos Tenta in der Mitte des Kultzentrums erreicht die Strahlungstärke den Wert von ca. 70.000 BE und erscheint die Botschaft des Ortes : der im Kreis tanzende Mann. In Choirokitia ist die Emission des Ortes 50.000 BE stark und als Meditationsbild erscheint die Muster in Form eines Unendlichkeitsknotens. Starke Strahlungen hatte auch Apollo-Tempel : 70.000 BE und die Botschaft des Ortes war dort : ein Mann mit den Händen nach oben gerichtet. Noch höhere Schwingungen gibt es beim Aphrodie-Tempel (81.000 BE). Der Tempel steht auf der Kreuzung zwei Ley Lines. Ich sah dort als Meditationsbild: eine Frau mit dem Krug auf dem Kopf tragend.

Zu den wichtigen Kraftorten gehören auch Katakomben in Pafos (Agia Solomoni) mit der Wunderquelle (Strahlungstärke : 70.000 BE und das Meditationsbild : Engel und Schlange).In Pafos gibt es auch andere geomantische Sehenswürdigkeiten : in den Fels gehauene Königsgräber aus dem 4 Jhdt. V.Chr. mit der Stahlungstärke von 66.000 BE. Sowie Ruinen der größten frühbizantischen Basilika Zyperns Panagia Chrysopolitissa mit der Paulus-Säule, wo der Überlieferung nach, der Apostel Paulus ausgepeitscht wurde bevor der römische Statthalter Sergius Paulus zum Christentum bekehrt wurde. Die Strahlungsintensität beträgt dort 90.000 BE und das Meditationsbild ist : der spiralartige Energiewirbel. Zu den bedeutenden Kraftorten von Zypern gehört die antike Stadt Kourion. Das herrliche griechische Theater von Kourion (2 Jhdt v.Chr.) wird noch heute benutzt. Das Theater hat eine ausgezeichnete Akkustik. Die Form des Theater, seine Lokalisierung und das Strahlungsklima tragen dazu bei. Im Zentrum des Theaters erreicht die Emissionsstärke 66.000 BE und die Botschaft des Ortes sind : gekreuzte Hände nach oben gehoben.

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Ein anderer Orte der Kraft ist das Kloster Stavrovouni, das 40 km von Larnaka auf einer Bergspitze liegt. Stavrovouni bedeutet Berg des Kreuzes. Das Kloster wurde im 4 Jhdt von der Hl.Helena, Mutter Konstantins d.Gr. gegründet. Sie überließ dem Kloster einen Splitter vom Heiligen Kreuz. Kloster Stavrovouni ist ein wichtiger Ort der Kraft auf Zypern mit der Strahlungsstärke 88.000 BE und der Botschaft des Ortes : das in den Fels gehaute Kreuz. Die Moschee Hala Sultan am Salzsee, 5 km westlich von Larnaka, fünftwichtigste Wallfahrtsstätte der islamischen Welt. Dort befindet sich das Grab der Umm Haram, einer der Verwandten des Propheten Mohammed, die an dieser Stelle 649 starb. Strahlungsintensität in der Moschee : 56.000 BE und das Meditationsbild : der schwarze Sarkophag. Hl. Lazarus- Kirche ist wohl der wichtigste Kraftort in Larnaka. Kition (wie damals Larnaka hieß) wurde zu einer zweiten Heimat des Heiligen Lazarus, nachdem er von Christus zum Leben wiedererweckt worden war. Hier lebte er weitere 30 Jahre lang und hier wurde gegraben. Im 9 Jhdt. ließ Kaiser Leo VI eine prachtvolle Kirche im byzantischem Stil errichten über das Grab des Hl.Lazarus errichten. In der Krypta am Grab erreicht die Strahlung 98.000 BE und Botschaft des Ortes ist : die leere Tragbahre und Grabtücher, was wahrscheinlich mit der Wiedererweckung Lazarus verbunden ist. Dagegen oben in der Kirche erscheint : Äskulapstab mit 2 Schlangen – das Symbol der Heilung.

An der Schwelle des 21. Jahrhunderts sollen wir das alte geomantische Wissen wiederentdecken und in der Praxis für das gesunde Leben und seelische Entwicklung anwenden. Immer mehr Menschen haben das Interesse für geomantische Touristik, geistige Praktiken und Erfahrungen an den Kraftorten unter der Führung eines erfahrenen Geomanten,. Die Reisefirmen sollen solche „geistige Reisen“ in ihrem Angebot berücksichtigen. Geomantie ist auch unser gemeinsames Kulturerbe, das an den Universitäten doziert werden soll.

 

Leszek Matela (c) 2010